Zum ersten Mal forschen Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen an gemeinsamen naturwissenschaftlichen und technischen Projekten. Der Blog berichtet von der ersten Fahrt von Jugendlichen aus dem Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN an den Polarkreis nach Nowy Urengoi und der Zeit danach bis zum Abschluss des Gegenbesuchs im November 2019.

Blog von KP Haupt über die erste SFN Sibirienfahrt

Montag, 20. August 2018

Zu meiner Person


Hier stehe ich vor dem SFN. Es ist aus dem von mir 2001 gegründeten PhysikClub hervorgegangen.
Ich bin Lehrer für Physik, Mathematik, unterrichte aber auch Astrophysik und habe viele Jahre Philosophie unterrichtet. Fast 15 Jahre lang war ich im Studienseminar als Ausbilder für Physiklehrer tätig. Nun leite ich das SFN, habe aber noch zwei Physik-Leistungskurse an der Albert-Schweitzer-Schule.

Ich habe Physik und Astrophysik mit Abschluss Diplom und Mathematik mit Abschluss Staatsexamen an der Universität Göttingen studiert.
An der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel war ich Referendar und nach einem kurzen Intermezzo an der Edertalschule in Frankenberg bin ich zur Albert-Schweitzer-Schule gekommen. Ab 2001 war ich Fachleiter Physik am Studienseminar in Kassel.

Seit 45 Jahren leite ich auch den Astronomischen Arbeitskreis Kassel (AAK) e.V.

Meine Hobbys waren Höhlenklettern und Filmen, u.a. habe ich mit Jugendlichen zusammen mehrere abendfüllende Spielfilme (u.a. Die Welle) produziert.
Seit 12 Jahren besuche ich in meiner Freizeit internationale Forschungsprojekte und drehe Filme darüber bzw. berichte in Vorträgen. Dadurch kann ich auch im Unterricht immer authentisch über moderne Forschung sprechen und erhalte auch viele Anregungen für unsere Arbeiten im SFN.
So war ich immer mehrere Tage bis zu einer Woche im Untergrundlabor Gran Sasso in Italien, im CERN am LHC, beim Satellitentestlabor ESOC in den Niederlanden, in den drei großen Sternwarten der ESO in Chile (La Silla, Paranal, Alma) und im tiefsten Labor der Erde (-2100 m), dem Sudbury Neutrinolabor SNOLAB in Kanada.
Vor zwei Jahren durfte ich die NASA Basis in Palmdale, Kalifornien besichtigen und an zwei Flügen mit dem Stratosphärenteleskop SOFIA teilnehmen.
Darüber gibt es einen eigenen Blog.
Am bisher anstrengensten waren sicherlich die Dreharbeiten bei ALMA in 5100 m Höhe, die ich ohne Sauerstoffflasche wohl kaum überstanden hätte.

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