Zum ersten Mal forschen Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen an gemeinsamen naturwissenschaftlichen und technischen Projekten. Der Blog berichtet von der ersten Fahrt von Jugendlichen aus dem Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN an den Polarkreis nach Nowy Urengoi und der Zeit danach bis zum Abschluss des Gegenbesuchs im November 2019.

Blog von KP Haupt über die erste SFN Sibirienfahrt

Montag, 10. September 2018

Teilnehmer: Tristan Brechtken und Jochan Brede

Tristan ist 16 Jahre alt und seit 2015 im SFN. Er besucht die Herderschule in der E-Phase. Jochan ist 17 Jahre alt und seit 2016 im SFN. Er besucht die E-Phase des  Engelsburg Gymnasiums in Kassel.

Tristan hat mit Jannik zusammen die "Gravitative Paulfalle" erforscht: Wie kann eine rollende Kugel auf einer sich drehenden Sattelfläche gefangen gehalten werden?
Tristan und Jannik auf dem Landeswettbewerb  2016

Damit sind die beiden ja, wie im letzten Post gesagt, zum Landeswettbewerb hochgestuft worden und haben dort den 2. Platz erreicht.

Jochan kam zur Erforschung des Flackerns von Laserlicht dazu.
Alle drei haben die physikalischen Ursachen für das sog. Specklemuster von Laserlicht untersucht. Ein Speckle ist ein Bereich, in dem sich das Laserlicht zusammenhängend verstärkt. Wir erkennen es als ein Flackerelement, wenn wir auf einen Gegenstand blicken, der von einem Laserstrahl beleuchtet wird.
Der Schwerpunkt von Tristans und Jochans Arbeit lag auf der experimentellen Untersuchung, während sich Jannik besonders um eine physikalische Simulation des Specklemuster gekümmert hat.
Landeswettbewerb 2018: Landessieg in Physik

Mit diesem Projekt wurden sie Regionalsieger, erhielten den Landessieg in Physik und bekamen auf dem Bundeswettbewerb 2018 einen Sonderpreis.
Bundeswettbewerb 2018

Tristan und Jochan führen das Projekt jetzt weiter. Sie entwickeln ein Messgerät, mit dem man das innere Gefüge des Materials untersuchen kann, von dem das Specklemuster erzeugt wird.

Am Fr, 7.9. habe ich mit allen drei Jugendlichen gesprochen:

Von links nach rechts: Jochan, Tristan, Jannik im Laserlabor des SFN

Übereinstimmend sagen sie, dass es nicht soviel Chancen gibt, die russische Kultur und das Leben in Russland kennen zu lernen. Die Fahrt ist eine sehr gute Gelegenheit dazu.
Sie freuen sich aber auch auf internationale Forschungen und auf die besondere Natur in Sibirien.

Gefragt nach möglichen Ängsten antworten sie:
"Wie kann man mit den Menschen dort kommunizieren? Gelingt es uns eine gute Beziehung zu unseren Gastgebern aufzubauen?"

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